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Rückblick auf den Tweetup in der Sammlung Falckenberg

Die kleinen blauen Vögelchen zwitscherten es bereits im Eingangsbereich: Willkommen zum ersten Museums-Tweetup in Hamburg-Harburg. Die Deichtorhallen hatten zu diesem digitalen Experiment im Rahmen der Social Media Week geladen. Am Mittwochabend eine handverlesene Gruppe Twitter-Enthusiasten in der Sammlung Falckenberg in Hamburg-Harburg eingefunden, um am ersten Tweetup der Deichtorhallen teilzunehmen. Im Mittelpunkt stand die Ausstellung NO DESASTER – SAMMLUNG HAUBROK BEI FALCKENBERG, die einer der wichtigsten Sammlungen für Gegenwartskunst präsentiert.

Britta Peters führte durch die Ausstellung – auch für Sie war der Tweetup eine Premiere. Wie ist das wohl, wenn die Teilnehmer einer Führung die ganze Zeit über auf ihr Smartphone schauen? Leidet dann die Kunst? Doch die Teilnehmer zeigten sich überaus interessiert und beeindruckt von den Werken der Sammlung: Es wurde eifrig fotografiert und auf 140 Zeichen kommentiert: “Nice. Mir gefällt der Ton der Sammlung”, twitterte marshmallowlike. Dennoch brachte das Multi-Tasking aus Kunstgenuss und Tweets einige hin und wieder ins Schwitzen. Und bei so spannenden Installationen wie den “Pappsärgen” von Rodney McMillian oder dem Besuch im Schiebelager vergaßen die meisten das Twittern fast komplett. Zwischendurch mussten einige Teilnehmer noch der Deutschen Welle Rede und Antwort stehen, deren Reporterin den Tweetup eisern bis zum Schluß mitverfolgte.

Nach 90 Minuten und fünf Etagen war dann Schluß: etwas erschöpft von soviel Kunsterfahrung, aber sichtlich begeistert endete der Tweetup wieder im Erdgeschoß. Hier fanden sich alle Beteiligten noch einmal zu einem kleinen Feedback-Gespräch statt, bei dem sich jeder vorstellte (in der Aufregung hatten wir dies zu Beginn verschwitzt…) und seine Meinung zum Tweetup äußern durfte. Es gab viel Lob (tolle Räume, prima Führung), etwas Kritik (fehlendes WLan, zuviel Infos) und viele gute Ideen. Dann kann der nächste Tweetup ja kommen…

#ende

Den Tweetup können Sie hier nachlesen.

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