Ken Schles über sein Buch »Invisible City«

Für sein Buch »Invisible City«, das 1991 zum ersten Mal erschien, beobachtete der Fotograf Ken Schles die New Yorker Lower East Side der frühen Achtziger Jahre. Der Stadtteil am East River von Manhattan war nicht nur Schles’ Nachbarschaft – sondern auch fotografisches Anschauungsobjekt, Kulisse und Haupdarsteller für seine persönliche Sicht auf eine verschwindende Welt. mehr »

Foto: Deichtorhallen Hamburg

Rezension: Walker Evans – Tiefenschärfe

VON ANDREAS KRONAWITT   Die Zuschreibungen sind bekannt: Walker Evans, der Chronist, der Wegbereiter der neuen Dokumentarfotografie. Evans, die graue Eminenz der modernen Fotografie. Impulsgeber für Generationen von Fotografen von Garry Winogrand, William Eggleston, Joel Sternfeld, Stephen Shore über Bernd und Hilla Becher und deren Schüler wie Andreas Gursky, Axel Hütte, Thomas Struth, Thomas Ruff bis zu Michael Schmidt und Joachim Brohm beeinflußte. All das wissen wir. mehr »

Foto: © Matthias Schönebäumer / Deichtorhallen Hamburg

Rezension: Stephen Apkon – The Age of the Image

VON MATTHIAS SCHÖNEBÄUMER   Zu Shakespeares Zeiten war die ganze Welt noch eine Bühne. Heute ist die ganze Welt ein Bildschirm. Sie sind überall, in nahezu jeder erdenklichen Größe. Die Bilder, die wir auf unseren Bildschirmen sehen, sind fast immer bewegt. Sie erzählen Geschichten in Hochgeschwindigkeit, verdichten, wie das Videoportal Vine, Erzählungen auf wenige Sekunden. Und wir: schauen hin. mehr »

gute aussichten-Preisträger Aras Gökten über sein Buch »Arkanum«

Vertrautheit und gleichzeitig Fremdheit – eine ambivalente Mischung aus Gefühlen, ein undefinierbares Unwohlsein beschleicht viele Menschen beim Anblick von Zweckbauten. Nutzarchitektur für temporäre oder permanente Anlässe ist so allgegenwärtig, dass sie kaum noch auffällt. Der Fotograf und gute aussichten-Preisträger Aras Gökten hat solchen Stätten in seiner Arbeit »Arkanum« mit seiner Kamera nachgespürt. mehr »