Foto: © Ashley Sullivan

Fünf Fragen über Bücher an Alec Soth

Als Alec Soth als kleiner Junge einmal von Zuhause ausreißen wollte, packte er seinen Koffer voll mit Büchern. Mehr brauchte er nicht für sein Abenteuer. Über die Geschichte amüsieren sich seine Eltern heute noch, sagt der Fotograf, der wie nur wenige Fotografen seiner Generation sein Werk eng mit dem Medium Buch verknüpft. Soths selbstverlegte Fotobücher wie Sleeping By The Mississippi und Songbook gelten längst als prägende Veröffentlichungen. Grund genug, Alec Soth fünf Fragen über Bücher zu stellen.

Wenn ein Buch ihr bester Freund wäre – was für ein Freund wäre das?
Einer, mit dem man gut still zusammensitzen kann.

Welches Buch haben Sie zuletzt aus dem Bücherregal genommen?
Love & Lust von Peter Hujar.

Welche drei Bücher würden Sie mit zu einer Reise auf den Saturn nehmen?
Ich würde die dreibändige Ausgabe von The Place We Live von Robert Adams mitnehmen. Und zwar das Gesamtwerk, seine Bilder und Schriften – um mich an den wunderschön menschlichen Ort zu erinnern, an dem ich einst gelebt habe.

Welches ist Ihr bisheriges Buch des Jahres?
Reading Raymond Carver von Mary Frey.

Was ist ihnen am wichtigsten, wenn sie ihre eigenen Bücher produzieren?
Ein Werk zu schaffen, das auf authentische Weise damit verknüpft ist, wo ich mich im Leben gerade befinde.

Die Ausstellung ALEC SOTH – GATHERED LEAVES ist noch bis zum 7. Januar 2017 im Haus der Photographie zu sehen. Seine Bücher Songbook, Ash Wednesday, Sleeping By The Mississippi, The Auckland Project and Gathered Leaves sind in der Buchhandlung im Haus der Photographie erhältlich.

Foto: Ashley Sullivan

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