GOETZ MEETS FALCKENBERG

4. NOVEMBER 2005 - 30. APRIL 2006


In regelmässigen Abständen lädt Harald Falckenberg andere Sammler in die Phönix-Hallen in Hamburg-Harburg ein. Es wurden bereits die Hamburger Sammlungen F.C. Gundlach und Klaus Lafrenz vorgestellt, im Frühjahr 2007 werden die Sammlungen Wilhelm Schürmann (Aachen) und Anton Herbert (Gent) folgen.

Vom 4. November 2005 bis zum 30. April 2006 ist die Münchener Sammlung Ingvild Goetz zu Gast. Der frühere Leiter der Deichtorhallen, Zdenek Felix, hat die Auswahl der Werke getroffen und kuratiert die Ausstellung. Er kennt beide Sammlungen seit langem gut und hat aus der Sammlung Goetz 100 und aus der Sammlung Falckenberg 75 Werke ausgewählt. Dem Kurator geht es nicht darum, die wichtigsten Arbeiten aus den beiden Sammlungen zu zeigen. Mit den ausgewählten Positionen will er vielmehr Dialoge herstellen und einen Einblick in die Widersprüche und Brüche der Gegenwartskunst vermitteln.
Die Auswahl ist medienübergreifend. Neben Zeichnungen und Malerei finden sich in der Ausstellung Installationen, Skulpturen, Fotografien und Videoarbeiten. Zdenek Felix folgt bei der Präsentation der Ausstellung keinem vorgefassten System. Er hat die Arbeiten der Künstler und Künstlerinnen in Gruppen zusammengefasst und einander gegenübergestellt.

Aus der Sammlung Ingvild Goetz sind folgende Künstler vertreten:

Francis Alys, Emmanuelle Antille, Matthew Barney, Tracey Emin, Andreas Hofer, Abigail Lane, Sarah Jones, Mike Kelley, Toba Khedori, Karen Kilimnik, Sarah Morris, Cady Noland, Neo Rauch, Laura Owens, Tony Oursler, Manfred Pernice, Tal R, Matthew Ritchie, Thomas Scheibitz, Sam Taylor-Wood und Thomas Zipp.

Aus der Sammlung Falckenberg wurden ausgewählt:
Richard Artschwager, John Bock, Werner Büttner, John Baldessari, Nicole Eisenman, Valie Export, Georg Herold, Mike Kelley, Martin Kippenberger, Erik van Lieshout, Jonathan Meese, Bjarne Melgaard, Manuel Ocampo, Albert Oehlen, Manfred Pernice, Raymond Pettibon, Daniel Richter, Ena Swansea, Dirk Skreber und Thomas Zipp.

Zur Ausstellung erschien ein zweisprachiger Katalog (dt./engl.) mit Texten von Ludwig Seyfarth und Zdenek Felix