Foto: © André Lützen
Foto: © André Lützen
 

PROJEKTE


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Laboratorium Bill Viola »

MIXED UP Preis Zusammenspiel 2017»

Ein preisgekröntes Schulprojekt mit dem KULTURFORUM21 der Schulen im Erzbistum Hamburg und katholischen und evangelischen Schulen und einer Schulklasse aus der Flüchtlingsunterkunft Grellkamp.

Zwölf Schulen - drei Konfessionen - ein Thema

Die Deichtorhallen Hamburg zeigten vom 1. Juni bis 24. September 2017 die Ausstellung BILL VIOLA - INSTALLATIONEN, die sich mit zentralen Themen des menschlichen Lebens, mystischen Traditionen, der christlichen Mythologie sowie mit dem Buddhismus als auch dem Sufismus beschäftigte. Die über 300 SchülerInnen der Klassenstufen 1 bis 12, allesamt unterschiedlicher Konfessionen - haben gemeinsam mit KünstlerInnen der Deichtorhallen ganz persönliche, künstlerische und zugleich sakrale Räume in ihrer alltäglichen Umgebung eingebaut.

Das Kulturforum21 und die Deichtorhallen Hamburg sind seit 2011 Kooperationspartner: Aus dem Programm der Deichtorhallen werden Ausstellungen gemeinsam mit den Schulen ausgewählt und bilden den Ausgangspunkt für ein Kunstvermittlungsprogramm. 

Die Jury:

Die MIXED UP Fachjury würdigt die nachhaltig angelegte und professionell ausgestaltete Zusammenarbeit der am Projekt Laboratorium Bill Viola beteiligten Kooperationspartner: "Ein schulformübergreifendes Netzwerk mit kompetenten Partnern schafft ein gelungenes Modell für Kulturelle Bildung als Koproduktion, das Religionen verbindet und mit der Gestaltung von Rauminstallationen einen für SchülerInnen relevanten Aspekt ihres Schulalltags aufgreift."

Fotos: André Lützen

KULTUR MACHT STARK »

 

 

»Verankert in Hamburg - Stadtgeschichten neu entdeckt« ist ein Projekt des Museumsdienstes Hamburg im Rahmen der Initiative ‚Kultur macht stark’ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert durch den Deutschen Museumsbund e.V.

Ab März 2016 beteiligen sich insgesamt acht Hamburger Museen – je ein historisches im Verbund mit einem Kunst oder Kulturhistorischen Museum – zusammen mit acht Trägern der Jugendhilfe an dem Kooperationsprojekt „Verankert in Hamburg - Stadtgeschichten neu entdeckt“. Mit dem Projekt möchte der Museumsdienst Hamburg sozial benachteiligte Jugendliche im Alter von zwölf bis achtzehn Jahren dabei unterstützen, in möglichst altershomogen zusammengesetzten Gruppen einen ganz persönlichen Zugang zu der breitgefächerten Museumslandschaft der Hansestadt zu finden. Innerhalb der Projektmaßnahme sollen die Jugendlichen sich und ihre sozialräumliche Lebenswelt konkreter wahrnehmen und hinterfragen lernen. Sie entdecken die Bedeutung vermeintlich „kleiner, alltäglicher Dinge“ vor ihrer Haustür sowie deren Ästhetik und suchen Anknüpfungspunkte in den Museen.

Die Deichtorhallen Hamburg kooperieren mit: Altonaer Museum, Jugendhaus St. Pauli, Zeit für Zukunft – Mentoren für Kinder e.V., GWA St. Pauli. Das Projekt wird künstlerisch geleitet von André Lützen (Fotograf).
Die Deichtorhallen Hamburg/Sammlung Falckenberg kooperieren mit: Hamburg Museum, Dolle Deerns - Mädchentreff Lohbrügge und Dolle Deerns – Mädchentreff Kirchdorf-Süd. Das Projekt wird künstlerisch geleitet von Rahel Bruns (Künstlerin).

Weitere Informationen zum Projekt unter kunstvermittlung(at)deichtorhallen.de.

Maßnahme 3
Kooperationspartner: Deichtorhallen Hamburg/Sammlung Falckenberg, das Hamburg Museum und die Dollen Deerns e.V., Projektleitung: Rahel Bruns

Wann? Projektwoche für die Dollen Deerns e.V. vom 14.-18.3.2016, jeweils 12-17 Uhr. Weitere Termine nach Vereinbarung
Wo? Sammlung Falckenberg, Wilstorfer Str. 71, Hamburg-Harburg
Wieviel? Das Angebot ist ein kostenloses Rundumpaket, Verpflegung inkl.

Maßnahme 4
Kooperationspartner: Deichtorhallen Hamburg/Halle für aktuelle Kunst, das Altonaer Museum, Zeit für Zukunft e.V. und TIDE, Projektleitung: André Lützen

Wann? Projektwoche vom 26.4.-22.6.2016
Wo? Halle für aktuelle Kunst, Deichtorplatz 1-2, Hamburg

Das Projekt wird gefördert durch

                  

 

 

 

ROADSHOW: PICASSO 349 x 777. EIN SCHULPROJEKT »

 

Picasso diente nicht nur unzähligen Künstlern als Inspirationsquelle, auch 600 Schüler an 13 Hamburger Schulen des Katholischen Schulverbandes Hamburg haben zu Picasso gearbeitet. 

In 20 großformatigen Werken (2x10 Meter, Acryl auf Leinwand) setzen sie sich mit Picassos Kreativität, Formensprache und politischer Anklage auseinander. Die Arbeiten werden ab April an zentralen Orten der Hansestadt präsentiert werden, u.a. in den Deichtorhallen, im HSV-Stadion, im Audimax der Universität Hamburg, in der Asklepios-Klinik Altona, in der Behörde für Schule und Berufsbildung, in der denkmalgeschützten Maximilian-Kolbe-Kirche sowie im Alstertal Einkaufszentrum und im Billstedt Center der ECE Projektmanagement GmbH, einer Tochtergesellschaft des Otto-Konzerns. 

Das Projekt wird gefördert durch

      

HARBURG JUGENDPROJEKT »

Seit dem Zuwachs durch die Sammlung Falckenberg in Hamburg-Harburg stehen die Deichtorhallen einer neuen Ausgangssituation gegenüber. Ein Großteil der Arbeiten aus dem Bestand der Sammlung Falckenberg sowie die geplanten Ausstellungen dort bieten vielfältige Möglichkeiten, mit Kindern und Jugendlichen kleine und große Kunstprojekte zu gestalten. 

Kooperationen mit Schulen aus dem Harburger Bezirk bilden eine Voraussetzung für die Deichtorhallen, Kinder und Jugendliche mit Workshops und Projekten an die zeitgenössische Kunst heranzuführen. Unter Einbezug des Lehrpersonals der kooperierenden Schulen werden zu ausgewählten Werken jeweils spezielle Projekte für Schüler aller Klassenstufen konzipiert. Das Spektrum reicht von Führungen und Gesprächen zur Berufsorientierung über Malschulen und Kunstreportagen mit selbst erstellter Zeitung bis hin zum praktischen skulpturalen Arbeiten unter Einbezug verschiedener, auch ungewöhnlicher Medien und Techniken.

In einem weiteren Schritt sollen die Arbeitsergebnisse aus den Projekten allen Anwohnern des Stadtteils Harburg zugänglich gemacht werden. Schüler sollen hierfür Werke aus der Sammlung auswählen, um diese auf öffentliche Flächen in Harburg zu kopieren. Denkbar sind Ausstellungen im Harburger Bahnhof, im Einkaufszentrum Phoenix-Center oder an anderen öffentlich zugänglichen Flächen oder Räumen. Das Museum hält Einzug in den Harburger Alltag und die Bewohner können in einen Dialog mit der Kunst im öffentlichen Raum treten.

Das Pilotprojekt stellte Ende Januar 2012 ein Workshop mit dem Künstler Robert Lucander dar, an dem fünf Schulen mit insgesamt fast 30 Jugendlichen teilnahmen. Robert Lucander (lebt und arbeitet in Berlin) führte die Schülerinnen und Schüler durch sein Werk und erläuterte Hintergründe zu einzelnen Motiven. Anschließend erarbeiteten die Jugendlichen unter künstlerischer Anleitung eigene Zeichnungen, wobei die Werke Lucanders Vorbild standen. Was sahen die Schülerinnen und Schüler in Lucanders Motiven, welche Aspekte stachen hervor? Im vergleichenden Sehen sprachen die Jugendlichen über ihre Intention, während der Künstler seine Sichtweise auf das eigene Werk preisgab.

Das Harburg-Projekt wird durch die Hamburgische Kulturstiftung gefördert.

Respekt - Füreinander »

EIN KUNSTPROJEKT IN KOOPERATION MIT DEM WERTE ERLEBEN E.V.

Im Januar 2011 startete das Kunstprojekt RESPEKT − FÜREINANDER. Es ist das zweite große Kunstprojekt von werte erleben e.V. in Zusammenarbeit mit den Deichtorhallen Hamburg.

Schon das erste Kunstprojekt MUT hat gezeigt, dass nicht nur eine großartige Ausstellung entstanden ist, sondern dass sich auch mancher Teilnehmer während des Projektes sehr entwickelt und verändert hat. Dieses Mal ging es um den »Dialog der Generationen«: 40 Schülerinnen und Schüler (12 bis 19 Jahre) sowie 40 Seniorinnen und Senioren ab 65+ gingen für einen Zeitraum von sechs Monaten in einen kreativen Dialog. Während zahlreicher Atelierwochenenden im Hamburger stilwerk durchleuchteten die Teilnehmer unter der Anleitung der vier Hamburger Künstler Sabine Flunker, Heike Gross, André Lützen und Thomas Stordel den Begriff RESPEKT in seinen verschiedensten Facetten und gestalteten ihn künstlerisch. Das Projekt fand seinen krönenden Abschluss in den Deichtorhallen, die normalerweise renommierten Künstlerinnen und Künstlern vorbehalten sind. Durch die Präsentation an einem etablierten Ausstellungsort nahmen die Workshop-Teilnehmer ihre Ergebnisse erstmals im musealen Kontext wahr, wodurch das Sehen einer besonderen Beurteilung und Prüfung unterliegt. Die Ausstellung endete mit einer von der Galeristin Flo Peters geleiteten Versteigerung der Werke, deren Erlös weiteren Projekten von werte erleben e.V. zugute kommt. 

Besonderes Augenmerk fiel während der sechs Monate auf den kreativen, gruppendynamischen Prozess und den Dialog der Generationen, der während der Projektarbeit entstand. Beides wurde von Dörte Jepsen und Maciej Matysiak dokumentiert und mit einem Film in der Ausstellung präsentiert. Wie in dem ersten Kunstprojekt das Thema »Mut« die gemeinsame Basis für das künstlerische Schaffen war, war nun »Respekt« der Grundgedanke für Jung und Alt und wurde vielfältig in den unterschiedlichsten Arbeiten umgesetzt.

Die Werke wurden im Frühjahr 2012 nochmals der Öffentlichkeit präsentiert:
Vom 4. bis 18. April 2012 waren die Arbeiten in der Europapassage in Hamburg zu sehen.  Die Ausstellung wurde mit einer weiteren Auktion zugunsten zukünftiger Projekte von werte erleben e.V. beendet.